Montag, 4. Oktober 2010

Kazbegi im tiefsten Kaukasus.

Kulturweitfreiwillige haben eindeutig zu viel Zeit.
Blick auf den Kaukasus
Eigentlich nicht, aber wenn ich jetzt hier schreibe, dass wir auch dieses Wochenende wieder einen Ausflug gemacht haben, könnte man glatt auf diese Idee kommen. Am Samstag ging es mit den anderen Frewilligen, einigen deutschen Lehrern und zwei Aserbaidschanern per Marschrutka tief in den Kaukasus nach Kazbegi, einem Ort am Fuße des Berges Kasbeg in 1700 m Höhe. Die Fahrt dorthin zu beschreiben, ist relativ schwer, ich sage mal so, die Straßen in den Bergen könnten besser ausgebaut sein bzw. wären weniger Schlaglöcher und Unebenheiten nicht verkehrt. ;-) 
Gruppenfoto! ^^
Zur Erholung der wiederholt gestauchten Wirbelsäule machten wir auch einige Pausen an Aussichtspunkten, einer Wasserquelle und einer Festung, wo nicht selten alte Frauen zu sehen waren, die am Straßenrand saßen und ihre selbstgefertigten Artikel (Socken, Süßigkeiten, Schmuck) verkauften. Ein echt unangenehmer Job, da es im Kaukasus ungefähr 10 °C kälter ist als hier in Tbilissi und windig noch dazu! Das bekam ich auch zu spüren, als wir in Kasbegi ankamen und uns zum Picknicken auf eine Wiese am Fuße des Kasgerbs setzten. Auch ein T-Shirt + drei Sweetjacken bewarten mich nicht vor der Kälte, erst Konrads Pullover brachte die ersehnte Wärme (ein Dankeschön an dieser Stelle nochmal).
Die Kirche Zminda Sameba schafften wir leider nicht mehr zu besichtigen, stattdessen fuhren wir noch bis an die Grenze zu Russland, die wir natürlich nicht passieren durften, dafür waren die dortigen Beamten sehr nett und gesprächig .
Grenze zu Russland

Den Abschluss des Tages bildeten Tiefkühlchinkali und das Scarlet, ein kleiner Club in der Nähe der Dadianistraße, dort konnte der Tag ruhig ausklingen....

So in etwa hat es die ganze Zeit geholpert...

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